
Pfingstlager Elsigenalp
Für den Nachwuchs der Naturfreunde Obergösgen ist das Pfingstlager jeweils das Highlight des Veriensjahrs. Dementsprechend ist die Teilnahme sehr begehrt. Am Pfingstsamstag machten sich 16 Kinder und 8 Erwachsene Naturfreunde auf den Weg zur Elsigenalp, zwischen Frutigen und Adelboden.
Die Wetterprognosen versprachen ein perfektes Wochenende.
Bereits vor dem Mittagessen trafen wir auf der Elsigenalp ein, die nur mit einer Seilbahn erreichbar ist. Von der Bergstation geht es in einem kurzen Fussmarsch zum Naturfreundehaus Elsigenalp, das der Sektion Thun gehört.
Von aussen scheint das Chalet klein und einige fragten, wie wir hier alle Platz haben sollten. Tatsächlich sind die Platzverhältnisse eher bescheiden, aber umso gemütlicher ist es in der urchigen Stube.
Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, konnten wir auf dem sonnigen Sitzplatz das Mittagessen geniessen. Nach dem Zmittag machte sich die Gruppe auf, zu einem Spaziergang. Zuerst ging es zum Brandsee, dem Badesee, danach folgte der Weg dem Höhenweg nach Adelboden, doch bald stiegen wir ab zur kleinen Ortschaft Höchst. Leider hatte dort das Restaurant noch geschlossen und so mussten wir vor dem Haus unser eigenes Zvieri hervornehmen.
Gestärkt folgten wir der Strasse weiter hinunter Richtung Elsigbach. Kurz vor der Station führte der Wanderweg wieder steil das Tobel hoch zur Bergsation. Während die einen der Strasse zur Talstation folgten und mit der Gondel hochfuhren, kämpften sich die anderen bei Hitze den steilen Weg hoch. Oben angekommen haben sich alle ein Glace verdient.
Inzwischen hat das Küchenteam, bestehend aus Beatrice Näf, Lisa Näf und Daniel Wittwer das Apéro vorbereitet. Alle liessen sich gerne wieder auf dem lauschigen Plätzchen vor dem Haus nieder. Während die Küchencrew das Nachtessen vorbereitete, spielten die Kinder am Bach, gingen im See baden oder erkundeten die Gegend. Die Erwachsenen genossen die Abendsonne vor dem Haus bei einem kühlen Weissen.
Am Sonntag führte die Kopflosentour auf das Elsighorn. Der Wanderweg führte immer mal wieder über Schneefelder. Auf dem Gipfel angekommen, präsentierte sich uns ein wunderbares Panorama. Der Rückweg führte am Elsigsee vorbei, vor dem wir aber sofort wieder flüchteten, da es dort für unser Empfinden zu viele Leute hatte.
Die Äntelitour führte dem Höhenweg entlang nach Adelboden. Wobei die Äntelitour dieses Jahr schon eher eine halbe Kopflosentour war. Auch auf dem Höhenweg waren einige Höhenmeter zu bewältigen.
Den Abend genoss man wieder vor dem Haus, am See, im Bach oder in der Umgebung.
Auch am Sonntag gab es wieder ein vorzügliches Essen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Küchenteam!!
Am Montagmorgen hiess es bereits wieder zusammen packen und putzen, denn nach dem Mittagessen mussten wir uns wieder auf die Heimreise machen. Doch die hielt noch eine Überraschung bereit. Frühzeitig und gut organisiert hielten wir und an die Weisungen und Reservationen der örtlichen Busbetriebe. Der Kleinbus brachte uns von der Elsigenalp nach Achseten Kirche. Dort sollte uns der Bus von Adelboden herkommend nach Frutigen bringen. Die Gruppe war angemeldet, die Plätze reserviert. Doch der Bus kam bereits voll an unsere Bushaltestelle und fuhr auch gleich wieder los, ohne jemanden aufzunehmen. Der Buschauffeur von der Elsigenalp versicherte uns, dass sofort ein zweiter Bus kommen wird. Doch wir warteten und warteten, wir wurden nervöser und nervöser, denn schliesslich galt es in Frutigen den Anschlusszug zu erreichen. Ich rechnete schon nicht mehr mit einem Bus, als er endlich um die Ecke bog. Wir erklärten dem Buschauffeur die Situation, doch dieser antwortete in einer Ruhe, das reiche schon, das sei kein Problem. Der Fahrstil war dementsprechend etwas dynamisch.
In letzter Minute hielt der Bus gleich auf dem Parkplatz anfangs Bahnhof, so dass wir nur noch aus dem Bus über die Parkplätze und wieder in den Zug springen konnten.
Erleichterung machte sich breit und der Rest der Reise verlief ruhig und entspannt.
Es war einmal mehr ein perfektes Wochenende mit vielen Abenteuern, Erlebnissen und Eindrücken, das wir nicht so schnell vergessen werden. Besten Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben.
Edith Näf















































