
Wanderung Riedtwil-Rüedisbach-Wynigen
Beim Treffpunkt Olten konnte ich unsere Naturfreundegruppe begrüssen und einige Infos zum heutigen Tag geben.
Mit dem Zug fuhren wir nach Herzogenbuchsee und weiter mit dem Bus durch etliche interessante Weiler und Dörfer nach Riedtwil, wo wir im Landi Beizli unser Morgenkaffee mit Nussgipfel oder mit einer Cremeschnitte genossen.
Vom Dorfzentrum Riedtwil führte die Wanderung zu einer alten Mühle. Von dort aus ging der Weg durch den Wald, dem Mutzbach entlang, der unterwegs mehrmals mittels kleiner Brücken überquert wurde. Wir folgten dem Waldweg, bis schliesslich zum 14 Meter hohen Wasserfall des Mutzbachs gelangten. (höchster Wasserfall im Emmental) Hier haben wir eine kleine Pause eingelegt und zugeschaut wie das Wasser im freien Fall über die Sandsteinwand prasselt.
Vom Wasserfall führte der Wanderweg über einen Treppenweg zur anderen Seite des Bachs. Dort geht’s über eine Metalltreppe die Felswand hinauf. Oben angekommen geht ein kleiner Weg weiter durch einen Buchenwald und schliesslich relativ steil zur Höhe von Rüedisbach. Dieser Aufstieg wurde mit einer traumhaften Aussicht auf die Hügellandschaften belohnt.
Von Rüedisbach hinauf nach Wil gings über eine Wiese und durch einen Acker, als erstmals dem Wanderleiter sein Können in Frage gestellt wurde. Aber es ist tatsächlich der offizielle Wanderweg. (nicht verzagen Hanspeter fragen)
Mittagshalt im Chnubumilchbeizli, in dem wir unser Picknick einnahmen. In der Selbstbedienung konnten wir uns von Kaffee, kalte oder warme Getränke und hofeigene Glace bedienen. Wir genossen dies alles auf der Terrasse.
Weiter wanderten wir via Leggiswil – Ackerli zu den Brechershäusern. Besuch auf der Glungge dem unsterblichen Hof der Schweizer Filmgeschichte. Im Sommer mit schönem Beizli kann man hier die Hektik des Alltags hinter sich lassen, in Gotthelfs Zeiten eintauchen und sich einen Moment lang wie „Ueli“ oder „Vreneli“ fühlen. Den „Joggeli“ im Hühnerstall haben wir nicht gefunden. Denn wenn ich nur schon das Wort “Ueli” höre, kommen mir Hannes Schmidhauser und Liselotte Pulver unweigerlich in den Sinn. die Filmbilder sind wie eingraviert in meiner Erinnerung.
Nach unserer eindrucksvollen Wanderung in dieser schönen Landschaft mit Zeitzeugen der Geschichte traten wir den Heimweg an. Der Abstieg führte uns über Britteberg eine Sandsteinfluh hinunter nach Wynigen.
Wandern wäre unbezahlbar, wenn man es als Medikament verkaufen würde.“
Berg Frei
Hanspeter Müller




















